Assisted Hatching ist eine Mikromanipulationstechnik, die das Öffnen der schützenden Hülle des Embryos in den ersten Tagen seiner Entwicklung erleichtert. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Die Methode ist völlig risikofrei und die innere Struktur des Embryos wird durch das Verfahren nicht beeinträchtigt.

Die schützende Außenhülle des Embryos

In den ersten Tagen seiner Entwicklung ist jeder Embryo von einer Schutzhülle aus Glykoproteinen (Zona pellucida) umgeben. In der frühen Embryonalentwicklung, meist am fünften bis sechsten Tag nach der Befruchtung, wird die Hülle des Embryos dünner, bis sie spontan aufreißt. Der Embryo verlässt diese Hülle und beginnt mit seiner Einnistung (Nidation) in der Gebärmutterschleimhaut. Das Aufbrechen und Verlassen dieser Schutzhülle ist wichtig, damit die Zellen des Embryos in direkten Kontakt mit den Zellen der Gebärmutterschleimhaut treten können. Gleichzeitig bildet die Zona pellucida eine mechanische Barriere. Wenn die Zona pellucida nicht aufreißt, wäre das weitere Wachstum des Embryos behindert.

Das Problem der Embryohülle

Für einen erfolgreichen Prozess der Befruchtung ist es sehr wichtig, dass die Auflösung dieser Schutzhülle des Embryos korrekt und zum richtigen Zeitpunkt erfolgt. In manchen Fällen schlägt dieser Prozess jedoch fehl und der Embryo kann seine schützende Hülle nicht verlassen. Dies kann auf Anomalien der Hülle oder ein langsameres Wachstum des Embryos zurückzuführen sein. Wir ziehen immer dann dieses Problem in Betracht, wenn die Implantation des Embryos in die Gebärmutter wiederholt fehlschlägt. In unserer Einrichtung verwenden wir diese Methode für alle Embryonen standardmäßig.

Assisted Hatching - Ablauf

Beim assistierten Schlüpfen perforieren wir die harte Embryohülle. Der Eingriff wird zwischen dem dritten und vierten Tag der Embryokultur durchgeführt.

Die eigentliche Eröffnung der Embryohülle erfolgt mithilfe eines Laserstrahls, der sehr schonend für den Embryo ist und seine innere Struktur nicht beeinträchtigt. Die Außenhülle wird in ihrer gesamten Dicke aufgebrochen. Dadurch wird sichergestellt, dass der Embryo seine mechanische Barriere verliert, um sich in der Gebärmutterschleimhaut einnisten zu können.

Wann wird Assisted Hatching durchgeführt?

Um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu erhöhen und erfolglose Implantationsversuche zu verhindern, wird die Assisted-Hatching-Technik heutzutage bei allen Embryonen im Verlauf ihrer Kultivierung zwischen dem dritten und vierten Tag durchgeführt.

Manche Menschen befürchten, dass durch das Durchbrechen der Zona pellucida der Embryo gefährdet oder seine Struktur verändert sein könnte, was die Entwicklung und die Gesundheit ihres Nachwuchses beeinträchtigen könnte. Dies ist jedoch eine sehr schonende Methode, die von einem erfahrenen Embryologen durchgeführt wird. Der Einsatz eines Laserstrahls ist eine der schonendsten Methoden des assistierten Hatchings. Während des Eingriffs werden die embryonalen Strukturen auf keinen Fall gestört und es besteht praktisch kein Risiko.

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