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Die Embryonenspende ist eine Variante der künstlichen Befruchtung. Mit den Samenzellen eines anonymen Spenders werden die Oozyten (Ova) einer anonymen Spenderin befruchtet. Bei dieser Therapie handelt es sich um eine Lösung für die Paare, bei denen die Partner aus verschiedenen Gründen weder zu einer Produktion von gesunden Samenzellen noch Eizellen fähig sind.

Die Embryonenspende gehört zu einer der erfolgreichen Methoden der Fertilitätsbehandlung. Die Embryonenspende ist legal und in der Tschechischen Republik erlaubt. Die gesetzlichen Regelungen entsprechen denen der Eizellspende.

Laut der gültigen Gesetze der Tschechischen Republik ist die Embryonenspende freiwillig und anonym. Dies gilt sowohl für die Spenderin, den Spender sowie auch für die Empfängerin und die Kinder, die mittels dieser Methode geboren werden. Die Klinik ist verpflichtet die Gesundheitsdokumentation der Spender und Spenderinnen für 30 Jahre aufzubewahren und sie unterliegt den regelmäßigen Kontrollen seitens Staatsbehörden (Staatsanstalt für Heilmittelkontrolle, Ministerium für Gesundheitswesen).

GESPENDETE EMBRYONEN

Unser Institut verfügt über ein System zur Suche der geeigneten Spenderinnen und Spender, das es ermöglicht, die Wartezeit zu minimieren. Die Wahl des geeigneten Spenders und der geeigneten Spenderin führt der Arzt durch, und zwar aufgrund eines Fragebogens, den die Empfängerin und ihr Partner ausfüllen. Wir bemühen uns stets eine maximal hohe Übereinstimmung in den phänotypischen Parametern zu finden. Falls die Empfängerin nicht aus Europa stammt und nur Interesse an einem Spender und einer Spenderin des entsprechenden Ethnikums besteht, kann die Suche nach geeigneten Spendern die Wartezeit verlängern.

Die Eizellenspenderinnen sind junge Frauen im Alter bis 32 Jahren.. Es handelt sich meistens um junge Mütter in Karenz oder um Hochschulstudentinnen. Die Samenspender sind vor allem Hochschulstudenten, deren Spermiogramm den Standardwerten laut WHO entspricht. Die Spender und Spenderinnen sind völlig gesund, mit einer negativen Familienanamnese der Erbkrankheiten. Sie unterziehen sich den gesetzlich vorgegebenen genetischen Untersuchungen (Karyotypisierung und Ausschluss der Mutationen im Gen für Zystofibrose) und wiederholten Untersuchungen zum Ausschluss von geschlechtsübertragenden Erkrankungen (HIV, HBSag, HCV, Chlamydien, Syphilis). Die gespendeten Samenzellen und Eizellen bringen für die Spender keine finanziellen Vorteile. Sie haben jedoch Anspruch auf Kostenerstattung der Auslagen, die ihnen durch die Spende entstanden sind.

Die gespendeten Embryonen werden dem Empfängerpaar für den Transfer zur Verfügung gestellt.

EMRYONENSPENDE BEHANDLUNGSABLAUF

> Schritt 1 Anmeldung

> Schritt 2 Beratungsgespräch

> Schritt 3 Auswahl der Spenderin und des Spender

> Schritt 4 Embryotransfer

> Schritt 5 Schwangerschaftstest

1. Anmeldung

Die Anmeldung ist telefonisch, online oder persönlich möglich.

Es ist uns wichtig, unsere Klienten schon vor dem ersten Besuch kennenzulernen. Dabei sind uns verschiedene Unterlagen, wie zum Beispiel unsere Fragebögen, Befunde und Berichte aus den vergangenen Versuchen, sehr hilfreich. Wenn möglich, senden Sie uns bitte alle Unterlagen schon vorher zu und bringen Sie sie auch später zum persönlichen Gespräch im Original mit.

Wir benötigen unter anderem auch:

  • Blutbefunde 
  • Gynäkologische Untersuchung
  • Onkologische Zytologie
  • Spermiogramm beim Mann

Alle diese Untersuchungen können natürlich auch bei uns gemacht werden.

2. Beratungsgespräch

Nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung wird das Beratungsgespräch bei uns stattfinden. Falls Sie deswegen nicht nach Tschechien anreisen möchten, kann das Gespräch genauso telefonisch oder auch per Skype durchgeführt werden.

Bei dem Gespräch mit einem unserer IVF Fachärzte werden alle wichtigen Punkte der Behandlung und die Auswahl der Spenderin und des Spender besprochen, sowie alle Ihre Fragen beantwortet. Wenn Sie sich danach für eine Behandlung bei uns entscheiden, werden wir Sie mit dem Behandlungsablauf vertraut machen.

3. Auswahl der Spenderin und des Spender

Embryonenspende ist in der Tschechischen Republik legal und anonym. Sie können uns gerne die Merkmale (Augenfarbe, Haarfarbe, Größe etc.) mitteilen, damit wir für Sie eine passende Spenderin und Spender finden können. Wir verfügen über eine der größten Spenderdatenbanken und sind bereit Ihre Behandlung jederzeit ohne Wartezeiten zu beginnen.

Als Spenderinnen kommen für uns nur gesunde junge Frauen im Alter von 18-32 Jahren in Frage. Die Samenspender sind vor allem Hochschulstudenten, deren Spermiogramm den Standardwerten laut WHO entspricht. Bevor wir eine Spenderin und einen Spender in unsere Datenbank aufnehmen, werden sie von unseren IVF-Ärzten befragt und auf Ihre Eignung als Spenderin/Spender beurteilt.

Jede Spenderin und Spender werden natürlich auch gemäß den EU-Richtlinien untersucht. Unter anderem erfolgen beispielsweise HIV, Hepatitis B und C, Syphilis Untersuchungen. Um sicherzustellen, dass die Spenderin und der Spender unseren außerordentlichen Standards entspricht wird zudem eine Eigen-und Familien- Anamnese durchgeführt.

4. Embryotransfer

Der Embryotransfer (die Übertragung von den gespendeten Embryonen in die Gebärmutter der Frau) erfolgt, je nach der Entwicklung, in 3-5 Tagen nach der Punktion der Spenderin. Bei dem ET ist keine Narkose nötig. Der Eingriff ist sehr ähnlich wie eine gynäkologische Untersuchung und dauert ca. 10-15 Minuten.

5. Schwangerschaftstest

Zwischen dem Embryotransfer und dem Tag des Schwangerschaftstests ist eine Phase, die meistens 14 Tage dauert. In dieser Zeit empfehlen wir einfach möglichst viel Entspannung und alle unterstützenden Medikamente und Vitamine laut dem Therapieplan einzunehmen.

Da der Erfolg der Einnistung in dieser Phase von außen kaum beeinflussbar ist, raten wir allen unseren Klientinnen vor allem sich die psychisch belastenden Fragen des Erfolges möglichst zu ersparen.

 

Häufig gestellte Fragen zur Befruchtung mit einem gespendeten Embryo

Für welche Patientinnen ist eine Embryonenspende indiziert?

Die Behandlung mit gespendeten Embryonen wird in der Regel von Paaren gewählt, die ihre eigenen Gameten, d. h. Eizellen oder Spermien, nicht für die Empfängnis verwenden können. In den meisten Fällen durchlaufen die Patienten mehrere IVF-Zyklen mit ihren Gameten ohne Behandlungserfolg. Bei Frauen ist der Hauptgrund der geringe Vorrat an eigenen Eizellen oder deren altersbedingte Nichtverwendbarkeit. Bei Männern ist es meistens das Fehlen von Spermien oder sehr schwerwiegende Auffälligkeiten in der Spermienanalyse - dem Spermiogramm. Gleichzeitig gibt es aber auch eine große Gruppe von Patienten, wo wir ein Problem auf genetischer Ebene feststellen, das zu einer schlechten Fruchtbarkeit oder Embryonenqualität führt.

Woher stammen die gespendeten Embryonen?

Die gespendeten Embryonen entstehen durch die Vereinigung von Gameten - den Eizellen und Samen der Spender. Sie sind maßgeschneidert „hergestellt“, sodass der Phänotyp des Samenspenders und der Eizellenspenderin dem Empfängerpaar entspricht. Phänotyp ist ein Sammelbegriff für Erscheinungsmerkmale eines Individuums, wie Körpergröße, Augenfarbe, Hautfarbe usw. Wir suchen einfach nach Spendern, die der Frau und dem Mann, die sich in unserer Klinik dem Behandlungszyklus mit dem gespendeten Embryo unterziehen, am ähnlichsten sind. Neben dem äußeren Erscheinungsbild versuchen wir, bei der Auswahl die Interessen und den Charakter des Paares so weit wie möglich zu berücksichtigen.

Welche Voraussetzungen müssen die Spender erfüllen, die ihre Geschlechtszellen – Eizellen und Samenzellen – spenden?

Das Alter der Spender muss in der Regel bei Frauen bis 35 Jahre und bei Männern maximal 40 Jahre sein. Gametenspender werden sehr gründlich auf Infektionskrankheiten (z. B. HIV, sexuell übertragbare Krankheiten, Hepatitis B, C, Chlamydien) untersucht und einer sehr strengen Genanalyse unterzogen. Selbst die kleinstmögliche Belastung durch eine Erbkrankheit in der Familie ist für den Spender inakzeptabel und schließt ihn sofort vom Spenderprogramm aus. Wir achten auch auf einen gesunden Lebensstil (Nichtraucher, kein Übergewicht usw.).

Ist die Embryonenspende anonym?

Das Gesetz in der Tschechischen Republik schreibt vor, dass die Embryonenspende streng anonym ist, ebenso wie die Gametenspende (Eizell- und Samenspende). Die Empfänger erhalten weder Informationen zur Identität noch Fotos der Spender. Das Gleiche gilt auch umgekehrt. Der Spender erfährt also keine Informationen über die potenziellen Empfänger. Diese Maßnahmen schützen beide Seiten vor möglichen Problemen einer späten Kontaktaufnahme.

Wie lange dauert eine solche Therapie?

Die Wartezeit für die Embryoannahme ist von Klinik zu Klinik unterschiedlich. In einigen Kliniken gibt es keine Wartezeiten für Konsultationen und Erstuntersuchungen. Die Gesamtdauer der Behandlung hängt jedoch von den konkreten Anforderungen an den Spender ab. Wenn man über eine große Datenbank männlicher und weiblicher Spender verfügt und aus dieser Datenbank die am besten geeigneten Kandidaten für die bestmögliche Übereinstimmung mit einem bestimmten Paar auswählt, dauert die gesamte Therapie von der ersten Beratung bis zum Transfer des gespendeten Embryos in die Gebärmutter der Empfängerin 30 bis 60 Tage.