Diese Methode ermöglicht das Heranreifen der Eizellen außerhalb des weiblichen Körpers. Danach werden die Eizellen befruchtet oder eingefroren. Der Hauptvorteil der Methode besteht darin, dass sie keine hormonelle Stimulation der Eierstöcke erfordert, und daher sehr schonend für den weiblichen Körper ist.

Bei der konventionellen IVF überwacht der Arzt per Ultraschall den Reifezustand der Eizellen im Eierstock und entnimmt sie zum Zeitpunkt der Reife. Da eine hormonelle Stimulation der Eierstöcke in einigen Fällen kontraindiziert ist, können somit unreife Eizellen entnommen werden und unter bestimmten Bedingungen außerhalb des Körpers der Frau heranreifen.

Für wen ist die IVM-Methode geeignet?

Die Methode wird vor allem Frauen empfohlen, die sich aus gesundheitlichen Gründen keiner hormonellen Stimulation der Eierstöcke unterziehen können. Dies sind zum Beispiel Frauen mit einer bevorstehenden onkologischen Behandlung und eine Hormonbehandlung könnte ihre allgemeine Gesundheit gefährden. Sie wird auch für Frauen empfohlen, die verstärkt dazu neigen, ein ovarielles Hyperstimulationssyndrom zu entwickeln.

Ablauf der IVM

Die IVM beginnt in der ersten Phase mit einer konventionellen Entnahme der Eizellen aus dem Eierstock. Vor dieser Entnahme kommt jedoch keine Hormonstimulation beziehungsweise nur eine sehr geringe Menge eines follikelstimulierenden Hormons zum Einsatz. Die entnommenen, noch unreifen Eizellen werden im Labor in ein spezielles Nährmedium gelagert. Dieses Nährmedium enthält Hormone, die eine Reifung der Eizellen genau wie in den Eierstöcken ermöglichen. Der Reifezustand der Eizellen wird in regelmäßigen Abständen von einem erfahrenen Embryologen überwacht. Die Reifezeit beträgt in der Regel 24 bis 48 Stunden. Anschließend werden die Eizellen zur Befruchtung eingesetzt oder eingefroren.

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