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Weltweit wurden bereits von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zig Millionen Erkrankungen und Todesfälle durch COVID-19 gemeldet. Zeitgleich wurden seit 2021 hundert Millionen Impfstoffdosen verabreicht. Allerdings gibt es eine Kategorie von Personen, die dem Impfen immer noch sehr kritisch gegenüberstehen: Frauen und Männer mit Kinderwunsch, sei es auf dem natürlichen Wege oder durch eine assistierte Reproduktion.

 

 

„Die Patienten rufen uns häufig an und bitten uns um Rat, ob sie sich impfen lassen sollen, wenn sie sich einer IVF-Behandlung unterziehen oder sich darauf in den kommenden Monaten vorbereiten“, erklärt Petr Uher, leitender Arzt von Ferticare. „Bedenken gibt es viele. Deshalb beziehen wir uns auf die aktuellen gemeinsamen Erklärungen von der Europäischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin und Embryologie (ESHRE) und der Internationalen Föderation der Fertilitätsgesellschaften (IFFS).“

„In erster Linie müssen wir daran erinnern, dass obwohl die Hersteller von kürzlich zugelassenen Impfstoffen die Einbeziehung schwangerer Frauen in klinische Studien planen, liegen noch keine Daten über die Auswirkungen von Impfstoffen in der Schwangerschaft vor“, setzt Uher fort. „Auch wenn bei schwangeren und stillenden Frauen keine anderen Risiken als die Nebenwirkungen bei der Verabreichung der COVID-19-Impfung bekannt sind, wird das tatsächliche Sicherheitsprofil erst nach Abschluss der laufenden klinischen Studien bekannt sein.“ Bei ESHRE und IFFS heißt es, dass Frauen, die eine Schwangerschaft planen, folgende Möglichkeiten haben:

  • Verschiebung der Schwangerschaft so lange, bis die Maßnahmen zu einer wirksamen Minderung des Pandemierisikos bekannt sind (d. h. eine wesentlich reduzierte Virusübertragung oder Verfügbarkeit von Impfstoffen und leichter Zugang zu pränataler Versorgung). In Gebieten mit unwirksamer Kontrolle der Pandemie und aktuell begrenzten Ressourcen für Impfungen kann dies eine geeignete Option darstellen.
  • Fortsetzung der Bemühungen, schwanger zu werden, sowie der Maßnahmen zur Risikominderung und sich so bald wie möglich gegen COVID-19 impfen zu lassen.

Wie beide Fachgesellschaften betonen, sind mit jeder dieser Optionen potenzielle Vorteile und Risiken verbunden. Die erste Option birgt möglicherweise das geringste Risiko, ist aber nicht unbedingt die beste Wahl für Frauen mit einem kürzeren Reproduktionshorizont. Die zweite Option kann wiederum dann geeignet sein, wenn die Patientin entscheidet, dass der potenzielle Nutzen einer Impfung die COVID-19-Infektionsrisiken überwiegt. Die Entscheidung über die Akzeptanz oder Ablehnung des Impfstoffs hängt in jedem Fall von individuellem Risiko, Verfügbarkeit des Impfstoffes oder von Bedenken der potenziellen Empfänger über unbekannte Risiken neuer Impfstoffe ab.

„Idealerweise sollte immer eine medizinische Hilfe vorhanden sein. Das wird besonders nachdrücklich schwangeren Frauen geraten und denen, die eine Schwangerschaft planen“, sagt Uher. „Jeder, der sich einer Fruchtbarkeitsbehandlung im Zentrum für Reproduktionsmedizin unterzog, weiß, wie schwierig der Weg bis zur Empfängnis sein kann. Des Weiteren warten manche während der Pandemie erst einmal ab, bis sich die Situation beruhigt hat, was zu weiteren Komplikationen führt.“

„Es ist sehr schwierig, die Weiterentwicklung vorherzusagen, sei es im nächsten Monat oder in den folgenden Jahren. Die Situation rund um COVID-19 muss jedoch keine Auswirkungen auf die Familienplanung haben. Dazu ist es ausreichend, die Hilfe der Ärzte in Anspruch zu nehmen. Unsere Kliniken in Prag, Karlsbad und Znaim bleiben weiterhin geöffnet und halten die strengsten Maßnahmen ein, um eine absolut sichere Behandlung leisten zu können. Zur Verfügung stehen auch Online-Beratungen als eine geeignete Alternative zur Einleitung eines Verfahrens der assistierten Empfängnis.“

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