Bei der IMSI, auch Intrazytoplasmatische morphologisch selektierte Spermien-Injektion genannt, steht die zuverlässigste Auswahl eines gesunden und starken Spermiums in Vordergrund. Die so ausgewählte Samenzelle hat die besten Chancen, eine Eizelle erfolgreich zu befruchten. Mit der IMSI-Methode können selbst kleinste Spermiendefekte erkannt werden, die zum Scheitern des gesamten Befruchtungsprozesses führen können.

Bei der natürlichen Befruchtung erfolgt die Auswahl der besten Samenzelle spontan – die Eihülle ist eine Barriere, die einen Prüfstein für das Spermium darstellt. Bei der ICSI-Methode umgehen wir jedoch diese natürliche Barriere und versuchen somit, die Auswahl der besten Samenzelle durch eine Selektion im Labor zu ersetzen.

Um das bestmögliche Spermium zu finden, wird bei dieser Methode ein spezielles Mikroskop verwendet, das das Bild einer Samenzelle bis zu 6000-fach vergrößern kann. Der Embryologe sucht nach Spermien, die der Struktur nach gesund sind – sie haben eine lange Geißel, der Kopfteil weist keine sichtbaren Defekte auf und er ist zusammen mit dem Hals korrekt geformt.

Für wen ist die IMSI-Methode geeignet?

Die Methode kommt zum Einsatz, wenn in der Vergangenheit beim Mann Spermien mit abnormaler Form festgestellt wurden, für Paare mit wiederholtem Versagen der ICSI-Methode oder im Fall ungeklärter Fehlgeburten.

Ablauf der IMSI

Der Embryologe untersucht die Samenzellen unter dem Mikroskop und wählt die am besten geeigneten aus. Diese werden entweder zur Befruchtung der Eizelle verwendet oder für eine spätere Verwendung eingefroren.

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